Nicht alles ist Mist [Rezension + Gewinnspiel]

Als der Kostnixladen Gratkorn gegründet wurde war von Anfang an klar, dass wir nicht nur Dinge von dem Müll retten wollen, sondern uns auch aktiv gegen die Lebensmittelverschwendung einsetzen werden.

Seit der Eröffnung im Jahr 2014 konnten durch den Einsatz unserer Mitarbeiter mehrere Tonnen Lebensmittel gerettet und an die Besucher des Kostnixladen verschenkt werden.

Was sowohl wir als auch unsere Besucher in der Zeit lernen durften ist, dass das Mindesthaltbarkeitsdatum rein gar nichts über die Genießbarkeit eines Lebensmittels aussagt. Erfahrung macht klug und wer auf seine Sinne vertraut, kann durch Sehen, Riechen und Schmecken sehr rasch erkennen, ob das Lebensmittel noch in Ordnung ist.

Was wir schon im Jahr 2014 begonnen haben, hat mittlerweile auch die Massenmedien erreicht und im ORF wurden seit 2016 dazu zahlreiche Berichte gesendet. Daraus entstanden ist ein sehr interessantes Buch, das wir heute gerne vorstellen wollen.

Nicht alles ist Mist!
(Angelika Kirchmaier)

Verdorbene Lebensmittel erkennen –
Reste verwerten – Geld sparen

Das kompakte Anti-Wegwerf-Buch

Weltweit wird ein Drittel aller Lebensmittel weggeworfen – ein Volumen, mit dem man alle Hungernden auf der Welt dreimal satt bekommen könnte! Diese Verschwendung muss nicht sein, denn meist ist das Weggeworfene durchaus noch genießbar. Man hat nur zu viel davon gekauft, es ist nicht mehr ansehnlich oder man ist sich nicht sicher, ob die Ware noch gut ist.

Angelika Kirchmaier fordert in ihrem Buch zum Umdenken auf. Sie informiert über die Ursachen des steigenden Lebensmittelmülls, über Haltbarkeitsdaten und Lebensmittelverderb, gibt Tipps zu Auswahl, Einkauf, Lagerung und Haltbarmachung.

Vor allem aber beantwortet sie Fragen, die wir uns alle täglich in der Küche stellen: Ist das noch gut? Kann ich das noch essen? Und woran erkenne ich das? Was ist Gefrierbrand und was eine Essigmutter? Wie umgehen mit Schimmel und was tun bei Insektenbefall?

Nach Lebensmitteln geordnet beschreibt sie durch Anschauen, Riechen und Schmecken, wie man selbständig beurteilen kann, ob ein Produkt noch verwendbar ist – und hat natürlich auch viele passende Anregungen bis hin zu einigen schnellen köstlichen Resteküche-Rezepten dafür parat.

Angelika Kirchmaier zählt zu den bekanntesten Ernährungsexpertinnen Österreichs. Sie verfügt über eine umfassende akademische Ausbildung u. a. in den Bereichen Klinische Ernährungsmedizin, Diätologie, Gesundheitswissenschaften und Sport. Seit über 15 Jahren präsentiert Angelika Kirchmaier wöchentlich auf ORF-Radio-Tirol Ernährungs- und Kochtipps und konnte damit ein breites Publikum für gesunde Ernährung begeistern.

Wer gerne einen Blick in das Buch werfen möchte, kann das in der sehr ausführlichen Leseprobe vom Verlag Tyrolia machen.

Gewinnspiel

Vom Verlag Tyrolia wurden uns 2 Exemplare von dem Buch „Nicht alles ist Mist“ für ein Gewinnspiel zur Verfügung gestellt.

Wir wollen dieses Buch unter unseren Lesern bzw. Besuchern gerne verlosen. Alle Personen, die bis Sonntag 31.3.2019 hier unter diesem Beitrag bzw. unter dem Facebook-Beitrag ein Kommentar hinterlassen, in dem sie erzählen, wie im eigenen Haushalt Lebensmittelmüll vermieden wird, kommen in den Lostopf.

Die beiden Gewinner werden von uns kontaktiert. Darüber hinaus ist keine Korrespondenz zu dem Gewinnspiel zulässig.

Das Buch wird am Sonntag, dem 7. April 2019 persönlich im Kostnixladen übergeben.

Linktipp:

Gemeinsam mit dem Kostnixladen in Gratkorn aktiv gegen Lebensmittelverschwendung
Kampf der Lebensmittelverschwendung
Aktiv gegen Lebensmittelverschwendung

Kennzeichnung als Werbung

Sowohl das Rezensionsexemplar als auch die beiden Bücher, die verlost werden, wurden dem Kostnixladen vom Verlag unentgeltlich zur Verfügung gestellt.

Da es sich bei einer Buchrezension per se um eine Produktvorstellung handelt, wird dieser Beitrag somit als Werbung gekennzeichnet, auch wenn der Kostnixladen selbstverständlich nicht für den Beitrag bezahlt wird.

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9 Gedanken zu „Nicht alles ist Mist [Rezension + Gewinnspiel]

  1. Carina Zuñiga Chinchilla

    Ich kaufe keine Mengen ein, wenn möglich z.B. Gemüse einzeln am Markt, direkt vom Bauern oder im Genussladen Gratwein. Reste verkoche ich und Übriggebliebenes wird am nächsten Tag gegessen, je nachdem als Jause, Vorspeise oder ich koche noch etwas dazu. Wenn etwas wirklich zu viel ist, frage ich Freunde und Familie oder gebe es in einen Verteiler.

    Antwort
  2. Elisabeth Huber

    Seit meiner Kindheit kenn ich es so, dass aus übrigem (nicht mehr so schönem oder leicht überreifem) Obst Strudel in allen erdenklichen Varianten zubereitet werden. Für uns Kinder war das immer ein Highlight.
    Wurst und Fleischreste werden zu Hascheeknödeln usw. So versuche ich zu vermeiden, dass ich Lebensmittel wegwerfen muss.

    Antwort
  3. Stefanie

    Immer wieder die Abläufe kontrollieren und daraus neue Rezepte konzipieren. Alles was ich nicht mehr brauche in den Fairteiler bringen, damit andere es nutzen können.

    Antwort
  4. Christine

    ch machen einen Wochenplan wo ich aufschreibe was ich die ganze Woche koche und was ich dafür noch brauchen. Dabei schau ich genau was ich noch zuhause habe und was ich dafür verwenden kann

    Antwort
  5. Melanie Astner

    Ich kaufe das was ich gerade kochen will ein, wenn was übrig bleibt wärmen wir es auch noch mal auf. Fall mal Bananen zu braun sind mache ich Kuchen. Falls mal zu viel Wurst bleibt mache ich Pizzabrote und falls Salat oder sonstiges Gemüse bleibt kriegen es die Hühner, wurstreste die Katze. So hat immer jeder was und wir müssen nicht so viel wegwerfen.

    Antwort
  6. Claudia Hejl

    Für mich beginnt die (Lebens)mittelmüllvermeidung bereits beim Einkauf. Ich überlege genau was ich kochen möchte bzw was habe ich zu Hause und was lässt sich gut in den „Essensplan“ einbauen. Und dann gehe ich gezielt einkaufen und achte auf angemessene Mengen an Lebensmitteln und Verpackungsmaterial.
    In meiner Freizeit helfe ich aktiv beim Lebensmittelretten, essen und verteilen. In Graz und GU gibt es eine Menge Verteiler, die täglich darauf warten, befüllt zu werden, um danach von hungrigen Menschen wieder entleert zu werden.
    Und was, wenn’s trotzdem wieder zu viel zum Essen gibt? Schnell ein paar Freunde anrufen und gemeinsam „Lebensmittel vor dem Müll“ retten 😊

    Antwort
  7. Angelika Braunstein

    Nicht zu viel einkaufen, nicht stur aufs Ablaufdatum schauen, sondern Augen, Nase und Gaumen entscheiden lassen. Ich kann mehrmals das selbe essen, also Speisen aufwärmen oder Reste mit etwas Frischem aufpeppen. Hartes Brot kann ich einer Freundin bringen deren Tochter reitet – wenn ich für Croutons oder Brösel machen zu faul bin! Und Kollegen sind auch immer wieder dankbare ‚Opfer‘ – frisches Brot zu Restl-Aufstrich z.B. und ein 2 Frühstück erfreut das Büro.

    Antwort

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